Gelassenheit als
Lebenseinstellung

Mit Achtsamkeit zu einem entspannten Alltag

In diesem Beitrag widmen wir uns einem zentralen Thema, das uns dabei unterstützen kann, unseren Alltag und unser Leben insgesamt gelassener zu gestalten – die Gelassenheit als Lebenseinstellung. Dazu schauen wir uns 12 Alltagsfaktoren an, die zu mehr Gelassenheit beitragen und wir rücken die Achtsamkeit in den Fokus, die uns hilft eine bewusste und entspannte Lebensweise zu entwickeln.

Gelassenheit – Was bedeutet es, gelassen zu sein?

Gelassenheit ist eine innere Haltung, die uns befähigt, mit den Herausforderungen des Lebens auf eine ruhige und ausgeglichene Weise umzugehen. Es bedeutet nicht, dass wir gleichgültig oder passiv sind, sondern dass wir uns bewusst für eine friedliche und konstruktive Herangehensweise entscheiden, anstatt uns von äußeren Umständen beherrschen zu lassen. Gelassenheit ermöglicht es uns, in schwierigen Situationen einen klaren Kopf zu bewahren und uns nicht von Emotionen überwältigen zu lassen.

12 Alltagsfaktoren für mehr Gelassenheit

  1. Mentale Haltung: Eine gelassene Lebenseinstellung beginnt mit unserer mentalen Haltung. Statt uns in Negativität und Sorgen zu verlieren, können wir lernen, dankbar zu sein und die positiven Aspekte des Lebens zu schätzen. Achtsamkeit spielt hier eine entscheidende Rolle, da sie uns ermöglicht, unsere Gedanken zu beobachten und sie bewusst in eine positive Richtung zu lenken.
  1. Ernährung: Die Art und Weise, wie wir uns ernähren, beeinflusst unsere Stimmung und Energie. Eine ausgewogene Ernährung mit frischen und nährstoffreichen Lebensmitteln kann uns dabei unterstützen, körperlich und geistig im Gleichgewicht zu bleiben und somit gelassener durch den Tag zu gehen. Außerdem ist es wichtig, sich Zeit für die Mahlzeiten zu nehmen und das Essen achtsam zu genießen. 
  1. Schlaf: Ausreichender und erholsamer Schlaf ist entscheidend für unsere Gelassenheit. Wenn wir gut ausgeruht sind, können wir besser mit Stress umgehen und sind weniger anfällig für emotionale Reaktionen.
  1. Bewegung und Sport: Regelmäßige körperliche Aktivität und Sport können Stress abbauen und zu einem ausgeglichenen Gemütszustand beitragen. Wähle eine Bewegungsform, die dir Freude bereitet und integriere sie in deinen Alltag.
  1. Naturverbundenheit: Zeit in der Natur zu verbringen, kann beruhigend und revitalisierend wirken. Gehe spazieren, mache Yoga im Park oder genieße einfach die frische Luft und die Schönheit der Natur.
  1. Zeit für sich selbst: Plane bewusst Zeiten ein, in denen du dir Zeit für dich selbst nimmst. Ob es ein entspannendes Bad, eine Meditation oder das Lesen eines Buches ist – diese Momente der Selbstreflexion und Entspannung können wertvolle Gelegenheiten sein, um gelassener zu werden.
  1. Soziale Kontakte: Pflege deine sozialen Beziehungen und verbringe Zeit mit Menschen, die dir guttun. Gemeinschaft und Austausch können uns emotional stärken und unterstützen.
  1. Kommunikation mit anderen Menschen: Eine achtsame und respektvolle Kommunikation trägt wesentlich zur Gelassenheit in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen bei. Indem wir aktiv zuhören und unsere Reaktionen überdenken, vermeiden wir Konflikte und Missverständnisse, die uns aus der Ruhe bringen könnten.
  1. Entspannungstechniken: Integriere Entspannungstechniken wie Meditation, Progressive Muskelentspannung oder Atemübungen regelmäßig in deinen Alltag. Diese Techniken fördern die Gelassenheit und wirken stressreduzierend.
  1. Entschleunigung: Versuche bewusst, dein Leben zu entschleunigen und nicht ständig in Eile zu sein. Nimm dir Zeit für Pausen und Ruhephasen, um dich zu regenerieren.
  1. Loslassen: Lerne, Dinge loszulassen, die du nicht ändern kannst, und dich nicht an unwichtigen Kleinigkeiten festzuhängen. Akzeptiere, dass nicht alles perfekt sein muss, und sei nachsichtig mit dir selbst.
  1. Kreativität: Finde Möglichkeiten, deine kreative Seite auszuleben, sei es durch Kunst, Musik, Schreiben oder andere kreative Ausdrucksformen. Kreativität kann uns helfen, uns selbst zu verwirklichen und Stress abzubauen.

Indem du diese Faktoren in dein Leben integrierst und bewusst achtsam lebst, kannst du einen positiven Einfluss auf deine Gelassenheit und innere Ruhe nehmen. Es ist wichtig zu betonen, dass Gelassenheit als Lebenseinstellung eine kontinuierliche Praxis ist und Zeit und Übung erfordert. Doch mit der Zeit wirst du feststellen, wie sich dein Leben positiv verändert und du mehr Ruhe und Gelassenheit in deinem Alltag erfährst. Genieße diesen Weg der inneren Transformation und erlaube dir, in jedem Moment achtsam und gelassen zu sein.

Achtsamkeit ist der Schlüssel zur Gelassenheit

Achtsamkeit ist die bewusste Aufmerksamkeit für den gegenwärtigen Moment. Es ist ein Zustand des Gewahrseins, in dem wir ohne Urteile und Bewertungen einfach nur da sind und unsere Sinneswahrnehmungen und Gedanken beobachten. Indem wir achtsam durch den Alltag gehen, können wir uns von unnötigem Stress und Sorgen lösen und mehr Gelassenheit entwickeln.

Achtsamkeitsübung

Die „Innehalten und Fragen“ Achtsamkeitsübung ist eine einfache und dennoch kraftvolle Übung, die dir ermöglicht, bewusst im gegenwärtigen Moment zu sein und deine Bedürfnisse wahrzunehmen. Du kannst diese Übung jederzeit im Alltag anwenden, um dich zu zentrieren, Stress abzubauen und eine gelassenere Haltung zu kultivieren.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Bewusstsein schaffen: Beginne damit, dich deiner gegenwärtigen Situation bewusst zu werden. Egal, was du gerade tust – sei es während einer Tätigkeit, in einer Unterhaltung oder einfach in einem Moment der Ruhe – lenke deine Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt.

2. Innehalten: Nimm dir einen kurzen Moment Zeit, um innezuhalten. Du musst nicht anhalten oder deine Aktivität unterbrechen, sondern einfach nur für einen Augenblick das Tempo verlangsamen.

3. Atem beobachten: Lenke deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Spüre, wie du ein- und ausatmest, ohne irgendetwas zu verändern. Dein Atem dient als Anker, um dich im gegenwärtigen Moment zu verankern.

4. Fragen stellen: Stelle dir nun zwei Fragen: „Wie ist es gerade?“ und „Was brauche ich jetzt?“. Beantworte diese Fragen ehrlich und ohne Urteile. Achte auf deine Gefühle, Gedanken und körperlichen Empfindungen.

5. Bedürfnisse erkennen: Indem du diese Fragen beantwortest, kannst du deine Bedürfnisse erkennen. Vielleicht merkst du, dass du müde bist und eine Pause brauchst, oder dass du gestresst bist und etwas Entspannung benötigst. Sei offen für die Signale deines Körpers und Geistes.

6. Mitfühlende Antwort: Wenn du deine Bedürfnisse erkannt hast, sei mitfühlend und sanft zu dir selbst. Erlaube dir, das zu tun, was du in diesem Moment brauchst. Wenn du eine Pause brauchst, gönn sie dir. Wenn du Entspannung benötigst, gönne dir eine Entspannungsübung oder ein paar Minuten Stille.

7. Dankbarkeit: Zum Abschluss der Übung nimm einen Moment, um dankbar zu sein. Sei dankbar für die Möglichkeit, achtsam zu sein und deine Bedürfnisse zu erkennen. Dankbarkeit verstärkt positive Emotionen und trägt zu einem gelassenen Gemütszustand bei.

Du kannst diese Achtsamkeitsübung so oft wie möglich im Alltag anwenden, egal ob du gerade gestresst, glücklich, traurig oder einfach nur neutral bist. Je öfter du diese Übung praktizierst, desto mehr wirst du dich mit dir selbst verbinden und in jeder Situation achtsamer und gelassener sein. Erinnere dich daran, dass du immer die Kontrolle darüber hast, wie du auf Situationen reagierst, und dass Achtsamkeit dir dabei hilft, bewusstere Entscheidungen zu treffen und mit mehr innerer Ruhe zu agieren.

Ich sende dir viel positive Energie und wünsche dir viel Freude beim Üben. 

Namaste!